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Zufall?

Alea jacta estVielleicht sollte ich bei der Quantenphysik beginnen: Die Quantenphysik könnte noch viel tiefer in die Wirklichkeit eindringen, wenn sie nicht auch (wie alle Wissenschaften),  eine geradezu panische Angst vor der subjektiven Wahrnehmung hätte. Es ist drollig, dass die Wissenschaftler, obwohl sie doch nur mit ihrem subjektiven Bewusstsein wahrnehmen können, dieses letztendlich als Instanz leugnen. Wenn dann ein oder mehrere Quantenphysiker ein Experiment wiederholen, glauben sie, dass dies dann wirklich ist – aber eigentlich ist es eben eine intersubjektive Überzeugung, die dann natürlich funktioniert und die erwartete Manifestation erzeugt.  Die Quantenphysiker ahnen dieses schon und Manche haben immerhin  festgestellt, dass der Beobachter das Beobachtete beeinflusst .

Da „der Beobachter“ mitmischt, scheint es in der Quantenphysik sehr viele Zufälle zu geben, besonders da die Teilchen nicht so träge sind wie größere Objekte. Diese „Zufälle“ (nicht-lineare, akausale Ereignisse) werden von dem Beobachter erzeugt, der natürlich nicht alle seine Gedanken, Überzeugungen und Erwartungen kennt. So wird er immer wieder durch die Ereignisse überrascht und kann sie auch nicht wirklich verstehen. Er beginnt, sie zu rationalisieren und macht daraus, wenn sie sich oft genug erzeugen lassen,  Naturgesetze. Alles, was dazu nicht passt, wird unter den Tisch gekehrt. (Das gilt für alle bestehenden Naturgesetze, die ebenfalls viele Ausnahmen haben, was aber ganz schnell wegrationalisiert wird).

Also, was ich eigentlich sagen will: Die Ereignisse werden von einem  Subjekt  erschaffen. Dazu habe ich eine Formel entworfen – V + E = M – weil ich wie Einstein eine coole Formel haben wollte:

  •  Vision = Gedanken, Vorstellungen, Überzeugungen,  Erwartungen (mit allen ererbten und erworbenen Konditionierungen, bewusste und unbewusste)
  • Emotion = Die Energie, welche die Vorstellungen (beabsichtigte oder befürchtete) in die wahrnehmbare Realität bringen. Wertschätzung wäre die effektivste und dauerhafteste Kraftquelle dabei. Auch Hass funktioniert mittelfristig.
  • Manifestation – die Wahrnehmung in der (physischen) Realität

Die sogenannten Zufälle, also angeblich nicht gedachte  Ereignisse, ergeben sich aus der weitreichenden Ignoranz unserer Wahrnehmung.  Menschen sind sich ihrer Gedanken und Überzeugungen kaum bewusst. Das meiste ist so automatisiert, dass es fast schon ein Kunststück ist, es zu entdecken.  Aber immerhin, es ist möglich!

Alles Was Ist, d.h., das unvorstellbare Bewusstsein von Allem was existiert, wäre dann das, was man als Gott bezeichnet. Ich halte dieses Bewusstsein   für ein Individuum, von dem ich sozusagen ein Aspekt  mit einer einzigartigen Perspektive bin, der aber ebenfalls potentiell das Ganze ist und dieser Aspekt hat den absolut freien Willen. Es liegt an mir, so bewusst zu sein, dass ich die Ereignisse und Formen beherrsche, zumindest auf dieser Ebene.  Aber wenn ich das geschafft habe, gibt es weitere Dimensionen, die mich wieder mit ihren „Zufällen“ überraschen werden. Ich denke, dass Alles IST und sich trotzdem immer im Werden befindet.

 V+E=M

„V“ ist das Apollinische, der Geist, die Klarheit (Vision)

„E“ ist das Dionysische, die Kraft, das Feuer (Emotion)

„M“ das verwirklichte Ziel

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