Stell Dir einen großen, alleinstehenden Baum vor, dessen Krone nicht nur in den Himmel wächst, sondern auch nach unten in die Erde. Geh nun zu diesem Baum, finde eine Öffnung und klettere solange nach unten, bis Du an eine Waldlichtung kommst. Setze Dich dort auf den Boden oder auf einen herumliegenden Baumstamm und warte, bis sich Dir ein Tier nähert.

ZiegeDieses Tier, das aus dem Dickicht des Waldes, aus der Luft oder aus dem Boden zu Dir kommt, ist sozusagen Dein Totemtier. Du kannst Dich mit ihm unterhalten, es als Botschafter ausschicken oder es einfach so als einen zeitweiligen Begleiter betrachten. Es symbolisiert Deine Verbindung zur Erde mit all den Fähigkeiten, die ein „göttliches“ Tier besitzt. Wenn das Treffen beendet ist, bedanke Dich bei diesem Tier und klettere wieder nach oben auf die Erde. Dort angekommen ist es hilfreich, eine Geste oder Bewegung auszuführen, die einen Bezug zu dem getroffenen Tier hat.

Ab da kann man das Tier treffen, wann immer man Lust und Muße hat. Dieses Totem-Tier kann ein Leben lang bleiben, oder nur solange man es braucht oder wünscht. Es ist auch möglich, mehrere Begleiter zu haben, aber nur so viele, dass Zeit für gelegentliche Treffen bleibt. Auch Kinder haben sehr viel Spaß an dieser Übung und es steigert ihr Vertrauen in sie selber.


  Totems sind tierische Schutz -und Hilfsgeister, Verbindungen zwischen Himmel und Erde, d,.h., es sind Persönlichkeitsteile, deren Kraft abgerufen werden kann und diese Kraft ist die Sicherheit der Instinkte. Alle Völker haben eine Mythologie über die heilige Kraft von Tieren. Das geht bis hin zum Tiermenschen und wird z.B. in der griechischen Mythologie in vielen Formen überliefert.

 

 

 

 

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