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Übung in Klarheit

Ich gebe euch heute Abend eine Übung, weil es schwierig ist andere Sender zu erkennen und zu verstehen, wie dabei übertragen wird, wenn ihr euch nicht ganz auf einen Sender einstellt, der eure Aufmerksamkeit hat. Euer Fokus ist dann verschwommen. Ihr glaubt, dass eure Aufmerksamkeit auf den gewählten Sender gerichtet und klar ist; aber ihr merkt bald, wie verschwommen eure Aufmerksamkeit wirklich ist!

Wir haben eure äußeren Sinne besprochen, wie ihr sie seht; ihre Funktion und wie ihr sie erschafft. In dieser Übung werden wir uns auf diese Sinne konzentrieren; weil, solange ihr eure Aufmerksamkeit nicht klar einstellt, versteht ihr die Interaktion nicht, die ihr von anderen Sendern bekommen könnt. Ihr könnt euch auf diese anderen Sender einstellen, aber sie werden euch verwirrend und weniger klar erscheinen als der Sender, den ihr in eurem Wachbewusstsein benutzt.

KristallIch gebe euch dafür eine Übung.

Ich möchte euch zuerst kurz erklären, dass – genauso wie wir vorher über die Bewusstseinszusammenhänge vieler Individuen, und wie sie sich dauernd gegenseitig beeinflussen, gesprochen haben – beeinflussen euch eure anderen Fokusse dauernd. Eure individuellen wahrscheinlichen und alternativen Selbsts beeinflussen sich dauernd gegenseitig. Verschiedene Orte und verschiedene Individuen, die nicht miteinander verbunden zu sein scheinen, verbinden sich im Bewusstsein und beeinflussen einander.

In der gleichen Weise beeinflussen euch eure anderen Sender sehr direkt und dauernd. Ihr erkennt diese Beeinflussung nicht, außer manchmal, da erkennt ihr Teile, die ihr als außergewöhnlich anseht; kleine Aktivitäten oder Wahrnehmungen; so klein; dass ihr sie ignoriert. Diese sind alle direkte Beeinflussungen anderer Wahrscheinlichkeiten bzw. Selbsts; eure anderen Sender. Sie werden anders übersetzt.

Ihr könnt einen Sender als eine Hausfrau haben, und in der täglichen Routine betätigt ihr euch in der sehr weltlichen Aktivität des Abstaubens. Ihr staubt munter ab und nähert euch dann einem Gestell, auf dem eure Familienbibel liegt. Für einen Moment hebt ihr die Bibel auf, um darunter abzustauben, legen sie zurück und macht weiter. Auf einem anderen alternativen Sender läuft ein Programm mit religiösem Fokus. Das religiöse Programm hat die Aktion, das Buch aufzuheben, direkt beeinflusst. Das ist anscheinend keine tiefe Beeinflussung, aber sie ist ein kleines Beispiel von den vielen, vielen, vielen Aktivitäten und vielen, vielen, vielen Wegen, mittels derer sich jeder Sender mit jedem anderen dauernd in jedem Moment schneidet. Wie gesagt, ist es wichtig, dass ihr den einen Sender klar seht, der eure Aufmerksamkeit hat. Darin werde ich euch mit unserer Übung unterrichten. Am Anfang dieser Übung bitte ich euch, euer Blickfeld offen zu halten; die Augen nicht zu schließen; weil ihr euch auf diese Aufmerksamkeit, diese Station, diesen Sender einstellt. Ihr nehmt diesen Sender klar wahr und lasst diesen Sender klar sein. Der Zweck ist deswegen nicht, euren Zustand zu verändern.

Ich möchte euch bitten, bequem zu sitzen.  Konzentriert euch auf irgendeinen Gegenstand in eurem Raum, aber konzentriert euch nicht intensiv auf diesen Gegenstand. Erblickt ganz normal die Gesamtheit des Raums, mit einem Hauptblickpunkt. Strengt euch nicht an und zwingt euch nicht, euch sehr stark auf irgendeinen Gegenstand zu konzentrieren. Wendet jetzt euer Bewusstsein euren Sinnen zu. Nehmt euer Sehvermögen wahr. Ermöglicht eurem Sehvermögen, so klar wie nur möglich zu sein. Stimmt euch auf euer Gehör ein. Nehmt alle Geräusche wahr, die es gibt. Viele Geräusche überhört ihr automatisch. Ihr schenkt ihnen wenig Aufmerksamkeit. Nehmt euren Körper wahr; eure körperlichen Gefühle; eure Körpertemperatur. Nehmt euer Tastgefühl wahr. Die Luft berührt dauernd eure Haut. Euere Kleidung berührt eure Haut. Das sind alles Teile der Klarheit eures Fokus, denen ihr wenig Aufmerksamkeit schenkt. Bemerkt Gerüche. Ihr achtet den ganzen Tag kaum auf euren Geruchsinn. Nehmt euren Geschmacksinn wahr. Ihr glaubt, wenn ihr nichts esst, schmeckt ihr nichts. Eure Sinne sind fein eingestellt, und antworten trotzdem. Sie bieten dauernde Anregung. Ihr seid lieber nicht klar bei Sinnen.

Konzentriert euch einen Augenblick, locker, auf die Aktivität all dieser Sinne, die ihr jeden Moment in eurem physischen Fokus erlebt.

Schließt jetzt eure Augen und erlaubt eurer Aufmerksamkeit zu wandern. Konzentriert euch nicht auf eure äußeren Sinne. Fühlt euch bequem und ruhig und still. (30 Sekunden Pause) Genug des Treiben-Lassens!

Ihr werdet bemerken, dass ihr mit geschlossenen Augen dahintreibt. Ihr habt bei euren Meditationsversuchen manchmal die Schwierigkeit erlebt, euren Fokus zu halten. Ihr erlebt meistens im Traumzustand ein Unvermögen, euren Fokus zu halten und in diesem Fokus zu manipulieren. Diese Übung, eure gerichtete Aufmerksamkeit, euer Bewusstsein, das auf diesen Sender abgestimmt ist, einzustimmen, wird euch helfen zu lernen, eure Fähigkeit zu entwickeln, mit anderen Sendern umzugehen.

Veränderte Bewusstseinszustände, wie ihr diese nennt, sind alles andere Sender. Wenn ihr die Fähigkeit habt, bewusst im Bewusstseinsbereich, der eure Aufmerksamkeit hat, zu manipulieren, fällt es euch leichter, manipulieren zu lernen und andere Bewusstseinssender zu verstehen.

Ich werde euch deswegen die Gelegenheit geben, während dieser Woche, bis zu unserer nächsten Versammlung, Hausaufgaben zu machen! Macht diese Übung jeden Tag drei Mal. Ihr könnt diese Übung immer machen, da eure Augen offen sind und ihr auf alle Individuen um euch und auf jede Handlung achten könnt, die ihr durchführt, weil ihr euer Bewusstsein klarer einstimmt. Ihr lasst euch nicht treiben. Ihr begebt euch in keinen veränderten Zustand. Deswegen stört diese Übung eure normale Aktivität nicht.

Eine Ergänzung zur Klarheitsübung

Weil ihr alle damit so gut vorankommt!  Wählt zwei eurer Energiezentren aus. Lasst diese Energiezentren in ihrer Ausstrahlung ineinander übergehen und stellt euch diese in eurer Klarheitsübung vor und bewegt sie in eurem Körper, hinauf und hinunter wie einen Reifen. Nehmt euer Tastgefühl dabei wahr. Nehmt euer Gefühl eurer Haut wahr, während eure Energiezentren ausstrahlen und sich in eurem Körper auf- und ab bewegen.

Ich warte dann auf eure Beschreibungen, was ihr wahrnehmt, weil ihr nicht nur die Bewegung auf eurer Haut euren Körper hinauf und hinunter wahrnehmen werdet. Ihr erlebt, wenn ihr wahrnehmt und klar seid, verschiedene Empfindungen abhängig von den Energiezentren, die ihr auswählt, weil sie verschiedene Elemente eures körperlichen Ausdrucks beeinflussen.

Diese Übungen gebe ich euch nicht als Zeitvertreib. Sie werden euch angeboten, damit ihr die Gelegenheit ergreift, in eurer Manifestation im physischen Fokus klar zu sein und eure Gestaltungskraft anzuerkennen.

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