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Die Rechte der Tiere

Sind die Rechte der Tiere für die Zivilisation wichtig?

kuhIch denke ja. „Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.“ (Alexander von Humboldt 1769-1859)

Die Annahme, dass Menschen Fleisch essen müssen, hält sich hartnäckig und wird immer noch von vielen wissenschaftlichen Forschungen unterstützt, obwohl es schon xmal bewiesen ist, dass das nicht stimmt. Ganze Völker lebten jahrtausendelang ohne Fleisch, wie in Indien z. B., und es gibt weltweit genügend Vegetarier, die sich ein Leben lang ohne Fleisch ernähren, ohne dadurch einen Mangel zu erleiden. Im Gegenteil. Kadaver zu essen erscheint mir völlig unnatürlich.

Ganz und gar unnatürlich ist aber die Haltung der Tiere und deren Tötung, die beide auf grausamste Weise geschehen. Tatsächlich lebt das meiste »Schlachtvieh« (was für ein Name) in »Lagern« und ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses »unglückliche« Fleisch auch noch gesund sein soll. Ich denke, dass eine wirklich zivilisierte Gesellschaft kein Fleisch isst.

eatingmeatSo wie die Tierhaltung in Europa ist, kann vom Verbraucher nicht wirklich kontrolliert werden, wie die Tiere aufwachsen. Die zahlreichen Skandale der jüngsten Vergangenheit sind sicher nur die Spitze des Eisbergs. Die einzige Möglichkeit, die grausame Lagerhaltung der Tiere zu stoppen, ist, kein Fleisch mehr zu essen und zwar so lange, bis die »Produzenten« die Tiere artgerecht halten.

Selbstverständlich sind Tierversuche ebenso zu stoppen wie die unwürdige Fleischproduktion. Sie taugen nichts, denn Tiere sind eben Tiere und keine Menschen. Dass heute noch überwiegend Frauen Pelze tragen wollen, ist mir unverständlich, denn wie kann man sich an etwas erfreuen, für das Tiere in Pelzfarmen qualvoll leiden mussten. Das alles ist unmenschlich und Alexander von Humboldt hat vollkommen recht und auch Mahatma Gandhi, der sagte:

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.“ und auch…

  • Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben! Leo Tolstoi (1828-1910)
  • Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Plutarch (45-120 n.Chr.)
  • Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten! Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder. Leonardo da Vinci (1452-1519)
  • Gerechter Gott! Aus wie vielen Marterstunden der Tiere lötet der Mensch eine einzige Festminute für seine Zunge zusammen! Jean Paul (1763-1825)
  • Sie haben soeben zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag, Sie sind mitschuldig. Ralph Waldo Emerson (1803-1882)
  • Ich bin Vegetarier und Antialkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann. Thomas Alva Edison (1847-1931)
  • Tiere sind meine Freunde, und meine Freunde esse ich nicht! George Bernard Shaw (1856-1950)
  • Alle antike Philosophie war auf Simplizität des Lebens gerichtet und lehrte eine gewisse Bedürfnislosigkeit. In diesem Betracht haben die wenigen philosophischen Vegetarier mehr für die Menschen geleistet als alle neuen Philosophen, und solange die Philosophen nicht den Mut gewinnen, eine ganz veränderte Lebensweise zu suchen und durch ihr Beispiel aufzuzeigen, ist es nichts mit ihnen. Friedrich Nietzsche (1844-1900)
  • Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuß als Kannibalismus gilt. Wilhelm Busch (1832-1908)
  • Ich habe es nie über mich gewinnen können, ein Lebenslicht auszulöschen, das aufs neue anzuzünden mir die Macht fehlt. Sven Hedin (1865-1952)
  • Meine Ansicht ist, daß wir, die für die Schonung der Tiere eintreten, ganz dem Fleischgenuß entsagen, und auch gegen ihn reden. Albert Schweitzer (1875-1965)
  • Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr. Franz Kafka (1883-1924)
  • Rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament würde die vegetarische Lebensweise das Schicksal der Menschheit äußerst positiv beeinflussen können. Albert Einstein (1879-1955)
  • Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selber leidet? Romain Rolland (1866-1944)
  • Wir sind alle Gottes Geschöpfe. Daß wir um Gottes Gnade und Gerechtigkeit beten, während wir weiterfahren, das Fleisch der Tiere zu essen, die um unseretwillen geschlachtet wurden, ist unvereinbar. Isaac Bashevis Singer (1904-1991)

 

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