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Die Kunst der Fokussierung

Ist eine andere Welt möglich? Sind im globalen Massstab Systeme denkbar, in denen Lebensmittelproduktion und -handel funktionieren und die frei sind von den Ungerechtigkeiten die heute so viel Leiden verursachen? Oder sind die Alternativen in unserer globalisierten Welt letztendlich nur marginal?

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Viele Welten sind möglich und vorstellbar: Paradiesische, Höllische, Banale, Kämpferische, Zerstörerische, Ignorante, Intelligente… Welten, so wie der Mensch sie sich vorstellt.

Die Alternativen sind deshalb so klein, weil die meisten Menschen von einer Welt ausgehen, die unabhängig von ihnen existiert und in der die Dinge nur mühsam verändert werden können. Die Technik hat zwar manche Arbeiten erleichtert, aber den Menschen selber hat sie nicht verändert. Er begreift auch die Technik als „außerhalb” seiner Selbst.

Wenn man aber die Welt verändern will, weil sie so, wie sie ist, unerfreulich ist, dann muss diese Veränderung zuerst im Bewusstsein stattfinden, denn die Welt ist ein Ausdruck des Menschen und existiert nicht unabhängig von ihm. Solange aber mit „rationalen” Argumenten, die nicht rational sind sondern ignorant, versucht wird, von der Hölle ins Paradies zu kommen, sozusagen, so lange rennt man gegen eine (transparente) Wand. Es ist die Wand des Glaubenssätze, der Überzeugungen, die felsenfest steht, solange man sie nicht erkennt.

Meine Forderung nach Förderung der Kreativität an anderer Stelle ist nicht so absurd und naiv, wie sie abgetan wurde. Tatsächlich ist es der menschliche Geist, der die Welt projiziert und es geschieht genau das, auf was der Mensch fokussiert. Wenn die „Vergangenheit” als Maßstab genommen wird, hat man schlechte Karten in einer sich rasant verändernden Welt. Auch diese Beschleunigung ist menschengemacht, nur wird sie eben nicht erkannt und der Mensch wird von seiner eigenen Schöpfung quasi überrollt.

Wer dies alles nicht mehr will, muss sich selbst erkennen, um die eigenen Prämissen verändern zu können. In dem Maß ändert sich auch die Welt. Auf diese Weise erschließt man sich auch neue Ressourcen, und diese Ressourcen sind unerschöpflich.

Der Hunger, der Krieg, die Not, das Leiden sind alles voreingestellte Zustände, die zwar real sind, denn sie wirken, aber keine unumstößliche Wahrheit. Man könnte dies leicht verändern, in dem man die Prämissen und damit die Wahrnehmung verändert und wie durch ein Wunder würde sich die Welt verändern. Nur auf das Unglück zu starren und dies wieder und wieder anzuprangern, reicht nicht aus.

adler2 Tatsächlich muss die Energie auf das geleitet werden, das man will und nicht auf das, was man nicht will. Ich denke, Menschen haben nun genügend erkannt, was ihnen nicht gefällt. Aber sie starren es weiterhin an, denn nichts anderes ist es, diese Missstände pausenlos aufzuzeigen. Es ist deshalb an der Zeit, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um das zu bekommen, was man will, z.B., Frieden, Wohlstand, sogar Glück und das weltweit. Und das muss man „sehen”, bevor es sich manifestiert.

Man muss also eine bewusste Vision erstellen und die (Bewusstseins)Energie überwiegend in die gewollte Vision fließen lassen – egal, was sich schon Unangenehmes manifestiert hat. Natürlich wird man weiterhin die geschaffenen Umstände erleben und erfahren, aber wenn der größte Teil der Aufmerksamkeit in die gewollte Vision fließt, werden sich die Umstände verändern und zwar relativ mühelos. Diese Kunst muss jetzt jeder Mensch „lernen” – sofern er sich von seiner Ignoranz befreien will – und dann steht seiner Erfüllung, individuell und in der Gesellschaft, nichts mehr im Weg.

Wenn du frei entscheidest, dass du Etwas willst und deine ganze Aufmerksamkeit darauf lenkst – ist das Schöpfung at its best. Aber wenn du deine Aufmerksamkeit auf das, was du nicht willst, lenkst und es deshalb trotzdem erschaffst, dann ist das Schöpfung nach Voreinstellungen. Abraham.

When you are deliberately deciding that you want a thing and are giving your conscious deliberate thought to it – that is creation at its best, but when you are giving thought to that which you do not want, but nevertheless creating it – that is creation by default. Abraham

Dieser kurze Artikel passt gut zu Karma und Erbsünde , die nichts anderes sind als „Voreinstellungen“.

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