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Der Ursprung des Universum liegt im Bewußtsein, im Bewußtsein von Allem Was Ist und im Bewußtsein eines jeden Menschen. Alle Was Ist wäre dann eine so große Ansammlung von Bewußtsein, daß kein Mensch sie sich ohne weiteres vorstellen kann. Das ist auch gar nicht notwendig, denn man kann sowieso nur von sich selbst ausgehen um alle bekannten und unbekannten Dimensionen zu erforschen und im Laufe dieser Forschungen gewinnt man Einsichten, die dann zum Verstehen von Allem Was Ist oder dem Universum führen.

Es gibt zahllose Wissenschaftler in vielen Disziplinen, die versuchen, die Materie und damit das Universum zu enträtseln und es scheint vermessen zu denken, daß der einzelner Mensch diesem Rätsel auf die Spur kommen könnte. Was aber alle offiziellen Wissenschaften bei all ihren Bemühungen vergessen ist das Bewußtsein der Materie und das Bewußtsein das diese Materie erforscht.

In der Quantenphysik, die wissenschaftliche Disziplin welche sich der Wirklichkeit am nächsten annähert, wird immerhin schon anerkannt, daß der Beobachter eines Teilchens dieses Teilchen beeinflußt. Der nächste Schritt wäre dann zu sagen, der Beobachter erschafft das Teilchen, natürlich nicht bewußt, es passiert so weil er annimmt, daß es diese Teilchen gibt. Sie sind ein Teil seiner Überzeugungen und seiner ererbten und erworbenen Konditionierung.

Eine viel sinnvollere Theorie über das Universum ist das holographische Modell: Eine Holographie ist ein durch Laserlicht erzeugtes dreidimensionales Photo oder Objekt. Jeder sichtbare Gegenstand ist ein Sender von Lichtwellen und alle visuellen Informationen werden von Lichtwellen übertragen. Beim Betrachten von Gegenständen sind die Augen die Empfänger der vom Gegenstand ausgehenden Lichtwellen. Statt der Augen können auch Kameras oder Photoapparate diese Lichtwellen aufzeichnen. Bei Photoaufnahmen wird aber nur die Höhe der Welle aufgezeichnet und das Resultat ist dann ein zweidimensionales Bild. Bei der Laserlicht-Holographie wird auch die Wellenform aufgezeichnet und diese Wellenform enthält die Information über die räumliche Struktur des Objektes.

Bei der Wellenformaufzeichnung gibt es eine Erscheinung, die Interferenz heißt. Interferenz tritt auf, wenn zwei oder mehr Wellen zusammentreffen. Trifft nun ein Wellenberg der ersten Welle auf einen Wellenberg der zweiten Welle so entsteht an dieser Stelle ein besonders hoher Wellenberg und damit mehr Licht. Trifft aber eine erste Welle auf ein Tal der zweiten Welle so ebnen sich diese Wellen teilweise oder ganz, es entsteht Dunkelheit. Natürlich entstehen bei den Interferenzen nicht entweder nur Helligkeit oder Dunkelheit, vielmehr wechseln sich helle und dunkle Bereiche ab je nach Lage der Berge und Täler der Wellen. Dieses Muster von hellen und dunklen Stellen ist die gespeicherte Form. Durch die Aufnahme derartiger Interferenzmuster mit Laserlicht entsteht eine dreidimensionale Holographie. Die von gewöhnlichen Lichtquellen ausgesandten Lichtwellen behalten sind aufgrund von mangelnder Energie nicht stabil in der Form und die dabei entstehenden Interferenzmuster sind so wechselhaft und schnell, daß Photoapparate oder das menschliche Auge sie nicht erfassen können. Durch die Verwendung einer sehr energiereichen Lichtquelle,  eben Laser, wurde es überhaupt erst möglich, diese Muster aufzuzeichnen.

Bei der Aufnahme eines Hologramms spaltet man den vom Laser ausgehenden Lichtstrahl in zwei Teile. Ein Teil beleuchtet das aufzunehmende Objekt und die Welle, die von diesem beleuchteten Objekt ausgeht heißt Objektwelle. Diese Objektwelle trifft auf einer fotografischen Platte oder auf einem Film auf die zweite Welle des Laserlichts, die Referenzwelle. Diese Referenzwelle hat eine sehr einfache Form, so daß die Struktur des Objekt weitgehendst vom aufgenommen Objekt bestimmt wird. Wegen der Kleinheit der Wellenlänge des Lichts kann das Interferenzmuster nicht mit bloßem Auge erkannt werden. Man erkennt nur ein chaotisches Muster von hellen und dunklen Stellen. Beleuchtet man aber die Platte mit Laserlicht, so wird das aufgenommene Objekt wieder deutlich sichtbar.

Es gibt einen Nebeneffekt bei Hologrammen der sozusagen zufällig entstanden ist aber dafür um so aufschlußreicher für das Verstehen von Individuum und Universum. Zerbricht eine holographische Platte in mehrere Stücke, so ist auf jedem Bruchstück das ganze Hologramm zu sehen und je größer das Bruchstück ist, um so schärfer ist auch das ganze Bild.

Es gibt viel Fachliteratur über Technik, Produktion und Anwendung von Hologrammen und jeder Interessierte kann sie eingehend studieren. Es ist ein großer Verdienst der Erfinder der Holographie, daß sie es möglich gemacht  haben, mit Hilfe dieses wunderbaren Beispiels das Universum besser zu verstehen. Überhaupt sind viele wissenschaftliche Erforschungen sehr geeignete Beispiele um die Psyche des Menschen besser zu erkennen aber wenn dieselbe Wissenschaft davon ausgeht, daß die Psyche des Menschen bestenfalls ein Nebenprodukt der Materie ist und nicht deren Ursache, dann beraubt sie sich der Möglichkeit von tiefen Einsichten in das Wesen des Menschen und in die Wirklichkeit des Universums.

In einer Analogie kann das Universum mit einer Holographie verglichen werden und wie alle Analogien ist es nur eine Annäherung an die Wirklichkeit.  „Ich und der Vater sind eins.“ (Johannes 10, 30) drückt den Zustand der Einheit im Evangelium am deutlichsten aus. Tatsächlich gibt es keine Trennung zwischen Individuum und Universum, denn alle Zustände, Aspekte und Wahrscheinlichkeiten des Universums sind auch als Ganzes in jedem Individuum enthalten, ungefähr so wie bei  einer Holographie. Die Teilstücke einer zerbrochenen Holographie enthalten das ganze Bild und jeder Teil des Universums, ob Stern, Atom oder Mensch, enthält ebenfalls das Ganze. Allerdings ist das Objekt nur zu sehen, wenn genug Licht vorhanden ist und bezogen auf Menschen bedeutet dies, ein starkes Licht des Bewußtseins. Auch bestimmt die Größe des Teilstück die Schärfe des Bildes und so benötigt ein Mensch nicht nur große Helligkeit des Bewußtseins sondern auch noch eine dramatische Ausdehnung seiner Wahrnehmung um mehr von dem Ganzen zu erkennen.

So enthält jeder Mensch das ganze Potential des Universums – das ganze Potential von Allem Was Ist, bewußt ist ihm aber nur sein kleines Teilstück das verschwommene Schattenbilder zeigt. Dieses Stückchen muß er vergrößern und früher oder später wieder in das ganze Hologramm einfügen um die Bilder klar und scharf zu sehen und um die Ganzheit zu erringen – um bei dieser Analogie zu bleiben. Er muß die unselige Trennung zwischen Innen und Außen überwinden und wissen, daß er selber die objektive Welt projiziert. Er erzeugt sozusagen die Beleuchtung – mehr oder minder hell, die Objekte und die Referenz.

Das Ego und damit der Verstand und Intellekt sind dabei sehr nützlich als Instrumente der Unterscheidung. Allerdings können sie sich nicht anmaßen, das Maß aller Dinge zu sein denn sie sind nur fähig die schon manifestierten Zustände und Objekte zu erkennen, nicht aber das große Unbekannte. Auch ist der Intellekt nicht dazu geeignet bei komplexen Problemen Lösungen zu finden oder gar neue Wahrscheinlichkeiten zur Realisierung zu bringen. Wie gesagt, der Intellekt und die Ratio sind Erkenntnisinstrumente in der materiellen Welt und dort sind sie sehr nützlich und können nicht scharf genug sein. Um aber neue Wahrscheinlichkeiten zu sehen und zur Manifestation zu bringen, bedarf es all der anderen menschlichen Fähigkeiten wie Intuition, Instinkt, Emotion, Imagination, Liebe und  Vertrauen und diese Fähigkeiten werden nicht in dem Ausmaß erkannt, geschätzt und benutzt wie es ihre enorme Wirksamkeit verdienen würde.

Ein sehr bedeutsamer Aspekt der holographischen Technik sind die Interferenzmuster die durch die Objektwelle und die Referenzwelle entstehen. Die Interpretation auf den Menschen bezogen ist etwas schwierig aber sicher lohnenswert. Technisch gesehen kann man also keine stabilen Interferenzmuster ohne Laserlicht aufbauen. Die Interferenzmuster die bei herkömmlichen Lichtquellen entstehen werden nicht erkannt weil sie aufgrund ungenügender Energie ständig die Form wechseln und ihre Bewegung so schnell ist, daß sie vom menschlichen Auge nicht erkannt wird. Sehr viele gewünschte und beabsichtigte Wahrscheinlichkeiten schwirren unerkannt vorbei, weil der Mensch seinen Bewußtseinsstrahl nicht stark genug bündeln kann. Wie kommt es, daß Menschen dann die Welt mit all ihren Objekten und Teile des Weltalls so sehen wie sie es sehen? Sehen sie diese objektive Welt weil diese Bilder genetisch vererbt werden und sie somit schon bekannt sind?

Wenn man die Analogie des holographischen Universums als Erklärungsmodell nimmt, dann wird ein Objekt erkannt, weil es eine Objektwelle aussendet und der Empfänger, der Mensch, eine Referenzwelle. Der Mensch kann also ein Objekt nur erkennen, wenn es eine Referenzwelle gibt und das geht schon sehr nahe an die Spiegelungstheorie die sagt, daß ein Mensch immer nur sich selbst sehen kann, das heißt, die Welt spiegelt die bekannten und unbekannten Aspekte seiner eigenen Persönlichkeit. Die Referenzwelle käme dann in diesem Erklärungsmodell aus den genetisch fixierten Bildern. Alle anderen auch vorhandenen Wahrscheinlichkeiten werden nicht gesehen weil die Intensität des Bewußtseinsstrahls nicht ausreichend ist. Es bedarf tatsächlich einer enormen geistigen Energie um Innovationen wahrzunehmen und zu erschaffen, Innovationen im Sinne eines noch nie Dagewesenen, und nicht als eine bloße Verbesserung.

Das Holodeck aus Raumschiff Enterprise wäre eigentlich die bessere Analogie als eine gewöhnliche Holographie um die Wirklichkeit zu beschreiben. Holodecks gibt es bis jetzt nur in der Science Fiction, da diese Technologie aufgrund mangelnder Energie und Rechnerleistungen noch nicht realisierbar ist. Ein Holodeck ist ein Raum in dem per Computer jede gewünschte Realität erzeugt werden kann, Landschaften, Wesen, Düfte, etc., inklusive taktiler Wahrnehmungen. Was im Holodeck das Computerprogramm ist, ist für den Menschen sein Bewußtsein. Auf Zuruf spielt der Computer das gewünschte Programm ab und sozusagen auf Zuruf spielt der Mensch seine Wirklichkeit ab.

Das holographische Universum bedeutet eben auch, daß es ein Bewußtsein geben muß, das die Welten, Galaxien, Objekte und Ereignisse wahrnimmt und somit zum Entstehen bringt. Das bedeutet, daß es keine unveränderbaren Naturgesetze im klassischen Sinne gibt, sondern nur Gewohnheiten, die über Jahrtausende hinweg installiert werden und im Bewußtsein und in den Genen so fest gespeichert sind, daß sie unüberwindbar erscheinen. Um sogenannte Naturgesetze zu überwinden oder um Innovationen wahrzunehmen bedarf es einer Erhellung und Erweiterung des menschlichen Bewußtseins (oder jedes anderen Bewußtseins wie bei Tieren oder Pflanzen, aber dieses Buch handelt vor allem vom Menschen) – mehr Energie – um nicht mehr bedingt zu sein durch die von den Vorfahren installierten Gewohnheiten, die vielleicht heute nicht mehr notwendig, sinnvoll oder angenehm sind. Diese Veränderung, Erweiterung und Intensivierung des Bewußtseins bewirkt Mutationen, das heißt, auch eine konkrete Veränderung der Gene. Diese Veränderungen und Erweiterungen des Bewußtseins sind geänderte oder erweiterte Überzeugungen und Glaubenssätze und das bewirkt die so geheimnisvollen Mutationen. Notwendigkeit spielt dabei sicher oft eine große Rolle, aber Mutationen sind kein Zufall – ein grundlegender Irrtum der gesamten abendländischen Kultur – sondern eine bewußte und öfter noch unbewußte Handlung von Individuen.

Das Universum ist allen Wahrscheinlichkeiten gegenüber offen aber es wird immer ein individuelles oder intersubjektives Bewußtsein sein, das diese Wahrscheinlichkeiten auf die Erde holt, sie also erschafft und materiell verwirklicht. Den Kinder des Universums ist alles möglich – wenn sie es fassen können. Die sogenannte Evolution findet zuerst im Bewußtsein statt und kann dann als konkretes Objekt oder Ereignis angeschaut und überprüft werden und nicht umgekehrt. Die materielle Welt mit all ihren greifbaren Bestandteilen ist eine Konstruktion und Projektion des menschlichen Bewußtseins und wenn sich das menschliche Bewußtsein verändert – hoffentlich als Ausdehnung und nicht als Regression – so verändert sich auch die Materie und die scheinbar so festen Körper. Berge, Täler und Ozeane erscheinen dann wie neu geformt im hellen Licht des Wissens.

Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin! So wird er sich heben und euch wird nichts unmöglich sein.“ (Matthäus 17, 20). Dieses Zitat aus dem Evangelium ist nur verständlich wenn man begreift, daß die materielle Welt eine Konstruktion des menschlichen Bewußtseins ist und nicht ein objektives Gebilde das von Naturgesetzen regiert wird. Auch wenn man die Virtualität der Materie begriffen hat so bedarf es noch eines langen Trainings um diese Virtualität zu beherrschen, aber immerhin ist dann der Gedanke, Berge zu versetzen, nicht mehr ein Ding der Unmöglichkeit auch wenn es zur Zeit noch Millionen von Jahren dauert.

Die ganze Computertechnologie zeigt schon in kleinem Maßstab die Erschaffung von neuen Welten in Form von konstruierten Bildern. Sie ist aber nur ein schwacher Abglanz der Fähigkeiten, die jeder Mensch immanent besitzt und in jedem Augenblick seines Lebens auch benutzt, auch wenn es in hohem Maße unbewußt geschieht.  Es geht heute darum, diese Fähigkeiten über die Bewußtseinsschwelle zu ziehen, sie aus den kleinkarierten Konditionierungen der Gesellschaftsmoral zu lösen, und so mit viel Erfolg und ohne die schädlichen Nebenwirkungen der Angst die eigene Welt bewußt  in Schönheit und Würde zu gestalten.

  „Ich bin eine geliebte Tochter/ein geliebter Sohn des Universums  
  und das Universum neigt sich mir zu“  

(Seth, Jane Roberts) ist ein wunderbarer Satz an den sich die Kinder des Universums mindestens einmal am Tag erinnern sollten und er ist die zeitgenössische Version von „Bittet so wird euch gegeben, suchet so werdet ihr finden, klopfet an so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet der empfängt und wer da sucht der findet und wer da anklopft, dem wird aufgetan“  (Matthäus 7, 7-11).

Auch wenn es auf der Erde noch nicht so aussieht so ist es doch wahr, daß die Menschheit  in einem Überflußuniversum lebt und es an jedem einzelnen Menschen selbst liegt, an diesem Überfluß teilzuhaben. Alles was er dafür tun muß ist sein eigenen Wissen zu aktivieren, Wissen das jede Zelle seines Körpers gespeichert hat um es dann in seinem Sinne, im Sinne der Menschheit und zur Bereicherung des Universums selbst anzuwenden.

Jeder Mensch ist mit diesem Wissen, diesem Potential ausgestattet, nur ist es, je nach der individuellen Herausforderung eines Menschen, mitunter nur begrenzt erreichbar. Jeder der dieses Potential, diese Weisheit, besitzen will, muß den Weg der Initiation gehen, das heißt, er muß sich in sein inneres Universum einklinken, es sich bewußt machen um die gewünschten Aspekte daraus in sein Handlungsuniversum, die manifestierte Realität, zu bringen. Diese Weisheit ist die pure Macht – Macht in der eigenen Realität – und die Auswirkungen sind ungefähr so wie man sich den Himmel auf Erden vorstellt: der Tod wird im Bewußtsein überbrückt, die Ängste verschwinden und die Wünsche werden Erfahrung. Es herrschen Intensität, Spannung, Gesundheit, Schönheit und Liebe. Der Mensch der diese Weisheit hat ist ein universeller Hedonist, begeistert unterwegs um alle Möglichkeiten seiner Welt zu erforschen und zu genießen. Um das eigene Potential zu erschließen gab und gibt es viele Anleitungen. Im Prinzip ist alles Wissen offenbar,  man muß es nur verstehen und praktizieren. Aber gerade am Verständnis und an der Interpretation dieses Wissens mangelt es oft genug und so ist dieses Buch noch ein weiterer Versuch einer sinnvollen Interpretation die zum Verstehen führen kann. Um den Einstieg in das innere Universum zu erleichtern gibt es eine Initiationsformel:

 V + E = M  das ist Vision + Emotion = Manifestation und genau hier beginnt das Abenteuer.

V+E=M

 

 

 

 

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